Dienstag, 2. Februar 2016

Tiny Homes und die Frage "ist WENIGER wirklich MEHR?"


Hallo Ihr Lieben,

da bin ich wieder, und zwar mit der FRAGE "ist WENIGER wirklich MEHR"?  Ich will mich jetzt nicht (wie es der Held formulieren würde) "entrümpeln"....neiiiin...niemals...es geht hier mehr um das zukünftige Heim für den Helden und mich, dass ich nur begrenzt (Wortwahl des Helden) "zumüllen" kann...immer, wenn ich seine Formulierungen hier erwähne, fällt mir auf, wie frech der Kerl eigentlich ist...der hat echt Glück, dass ich Humor habe und ihn von Herzen liebe...dies aber nur mal so am Rande...

Hier ein Augenzwinkern: Wenn man sich die Länge dieses Blogbeitrages anschaut, könnte man denken, dass sich die Frage aus der Überschrift erübrigt...aber ich bin auf Eure Meinungen zum folgenden Thema echt gespannt...also, los geht es...



Hier gibt es eine Sendung namens "Tiny Homes"...ich schaue mir das echt sehr gerne an. Die unterschiedlichsten Leute suchen in diesem Format das perfekte "tiny home" für sich. Überzeugte Minimalisten, Umweltaktivisten, sonstige Spinner (nennen wir sie besser liebevoll "besondere" Menschen) und abgedrehte Künstler (wobei ich hiermit nicht das erste mit dem letzten gleichsetze), überzeugte und glückliche Singles aber auch Familien mit Kindern...und alle finden eins...man kann ein tiny home super günstig aber auch extrem teuer mit allem Schnick-Schnack erwerben. 

Die Idee dahinter ist einfach das "simple" Leben auf kleinsten Raum, mit nur dem Nötigsten und dem, was man tatsächlich braucht. Das bedeutet aber nicht, dass man auf Luxus, fließendes Wasser, Strom oder schicke Einrichtung verzichten muss...

Eine Episode der Serie zeigte ein junges Paar, das viel reist...die waren manchmal monatelang auf Reise, sind mit dem Rucksack durch Vietnam und Indonesien getrampt, haben dort in Bars und Suppenküchen gearbeitet, um den Tripp zu finanzieren...ein großes und teures Haus hätte sich für diese beiden (ich nenne sie mal liebevoll "Hippies") nicht gelohnt...ihnen war aber wichtig, wenn sie mal nicht weg sind, eine feste Bleibe zu haben. Also war ein tiny home die Superlative in diesem Fall. Auf 28 Quadratmetern fanden sie dann auch ihr Glück...es kostete 30.000,00 Dollar.
 
Eine andere Episode zeigte eine junge Familie mit drei Kindern. Sie hatten eine Farm und ein riesiges Farmhaus. Die Frau klagte darüber, dass sie neben der Farmarbeit, der Versorgung der Tiere und dem Haushalt keinerlei Zeit und Kraft mehr hatte, um mit ihren Kindern zu spielen...außerdem waren sie genervt von den Unterhaltungskosten, die einen Großteil der Einnahmen verschlangen und kein Geld (für zum Beispiel Urlaube mit den Kindern oder besondere Geschenke) ließen.

Die beiden vermieteten kurzer Hand das riesige Farmhaus und ließen sich ein tiny Home mit 40 Quadratmetern liefern...es kostete 55.000,00 Dollar...Ich war erstaunt, wie clever das ausgestattet war und wie viel Stauraum und Platz es darin gab...

Natürlich mussten sich alle aus der Familie von vielen Dingen trennen und jeder konnte nur seine liebsten Sachen mitbringen...und auf die berechtigte Frage, was werden soll, wenn die Kinder mal älter werden und nicht mehr in einem Raum schlafen können und wollen, reagierte das Paar gelassen und meinte, dass das derzeit keine Rolle spielte und man sich dann Gedanken drüber mache, wenn es relevant sei. Für den Moment sei wichtig, dass Zeit für die Kinder da sei und die Pflege für das Haus so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nimmt...




Ja, was hat das nun mit mir zu tun?! Ich verrate es Euch...

Ich hab zum Helden immer wieder gesagt, dass ich diese mini Häuser total goldig finde...wenn man so davor steht und sein Haus jeden Morgen, ehe man zur Arbeit geht, zum Abschied quasi umarmen kann...lach...war ja auch ernst gemeint...aber ich hab eigentlich nicht im Traum dran gedacht, selbst in eins zu ziehen...da kam dann jetzt aber das Schicksal bzw. der Zufall irgendwie dazwischen und ins Spiel...

Auf der Suche nach Häusern fanden wir eine Anzeige im Internet...man sah das Haus von außen nicht; es gab nur ein Foto das die Küche zeigte und das sah echt ganz gut aus. Die Lage ein Traum...ähnlich wie das Steinhaus am See, hat dieses Haus auch hinten Wald und Wiese und nur wenige Meter vor der Tür den See...wir haben also den Vermieter angeschrieben und noch am gleichen Tag kam eine Besichtigung zu Stande...wir haben das Haus eine Weile suchen müssen...also eigentlich hatten wir es längst gefunden, da es aber wie das etwas zu groß geratene Gartenhäuschen des Vermieters aussah, haben wir die Hausnummer übersehen. Als der Held sie entdeckte, fing er an zu lachen und meinte "Madam, ich präsentiere ihnen ihr tiny Home" ...ich schüttelte ungläubig den Kopf, musste dann aber auch lachen...

Zum umdrehen war es zu spät, die Vermieter schlenderten uns schon freundlich lächelnd entgegen (ein sehr sympathisches und heiteres Rentner-Ehepaar). 

Wir beschlossen spontan dem Häuslein eine Chance zu geben...schlimmer als die letzte Besichtigung könnte es ja ohnehin nicht werden...der Held hat seither auch Angst vor Hausbesichtigungen und hat schon überlegt Riechsalz zu kaufen und er stand im Walmart ewig vor Helikoptern mit Kamerafunktion (mit Option die Kamerabilder auf das Smartphone zu beamen). Sein Plan: Das Teil anstelle seiner verehrten Person durch die Häuser zu manövrieren...lach...ich konnte ihm beides ausreden...letzteres war nicht ganz leicht, denn er blühte richtig auf bei dem Gedanken! Kerle und Technik oder DAS KIND IM MANNE...




Wir traten also ein...es roch (keine Angst...lach) nach frischer Farbe...

Man steht direkt im gemütlichen und offenen Wohn- und Küchenbereich, der mit ca. 50 Quadratmetern das komplette erste Stockwerk einnimmt. Es gibt eine kleine Speisekammer, einen großen Wandschrank der als Landry Room dient (Waschmaschine und Trockner stehen darin) und einen Stauraum unter der Treppe...ein kleiner Gaskamin ist auch da...

Im zweiten Stock ein komplett neu renoviertes Bad in angenehmer Größe, ein kleiner Flur und zwei gleich große  Schlafzimmer mit Wandschränken. Ein Zimmer hat einen fantastischen Blick auf den See. 

Alles frisch renoviert...vor dem Haus eine große Terrasse aus Holz, ein toller großer Baum und rund herum alles Wiese...etwa zehn Meter Fußweg zum Seeufer...

Tja, da standen wir nun...in dem Haus, dass man fast umarmen kann, wenn man davor steht...und wir waren beide irgendwie verzaubert und am Lächeln...

Alles, was wir uns vorher angeschaut haben war riesig...das versüffte Muffhaus aus dem leiten Beitrag hatte ja drei Schlafzimmer, von denen jedes ein eigenes Bad hatte...wenn mal Gäste kommen, ihr wisst schon...das Steinhaus am See hatte sogar vier riesige Schlafzimmer...

Es ist ja schön, wenn man Platz hat...aber auf der anderen Seite muss das ja auch alles gepflegt und geputzt werden...unser Haupthaus steht ja ohnehin in Deutschland und wenn wir zurückkehren in einigen Jahren, dann haben wir es ja auch wieder prima und genau so, wie wir es wollen...

Aber derzeit sind wir die meiste Zeit zu Zweit...und bei zwei Schlafzimmern wäre ja ein Gästezimmer da...das Häuslein sieht schnuckelig aus und ist wirklich allerliebst und muckelig im Inneren...es sind 100 Quadratmeter Wohnfläche...klingt erstmal viel...aber Wandschränke, Flur oben und die Treppe nehmen ja viel Platz weg...ich schätze man hat 75-80 Quadratmeter die man effektiv bewohnen kann...also eher tiny im Gegensatz zu dem was wir bisher gewohnt waren...

Irgendwie sprudeln aber seit der Besichtigung tausend Bilder durch meinen Kopf...Bilder von einem im Beach-oder Lake House-Stil eingerichteten Häuschen...ein bisschen maritim, ein bisschen Shabby, leicht und als ob immer Sommer wäre...mit burlap Teppichen und Kissen...und ich sehe uns im Sommer schon in FlipFlops mit kaltem Bier oder selbst gemachter Limonade auf der Terrasse sitzen oder mit dem Kajak zum See schlendern und ich sehe mich mit Gummistiefeln mit meiner Lotte über die Wiese stapfen, straight Richtung Wald...

Die Vermieter meinten, dass immer Rehe auf der Wiese zu sehen sind und sich im Frühjahr und Herbst die kanadischen Schneegänse sammeln, es gibt viele von den süßen Hörnchen auf dem Baum vor dem Haus und man hört abends manchmal Kojoten (Wolfshunde) heulen...hat man die Fenster auf, hört man den See, der leichte Wellen schlägt...was will man eigentlich mehr? 

Jetzt ist das Haus von außen nicht das repräsentativste Haus...optisch weit weg vom imposanten Cottage-Steinhaus, das dem Held zu old School war...aber es ist sehr gepflegt...weiße Holzverkleidung mit roten Klappläden...irgendwie niedlich...aber sieht halt nicht wie ein richtiges Haus aus...nicht aus Stein, wie wir es gewohnt sind (in Deutschland hatten wir Bruchstein, hier haben wir aktuell Backstein)...klar, die Holzbauweise ist hier in den USA ja weit verbreitet...aber man denkt ja doch irgendwie noch typisch deutsch...und die Form des Hauses erinnert irgendwie eine Scheune aus dem Film "the village"...

Jetzt frage ich mich seit Samstag, ob weniger vielleicht doch mehr ist...weniger Hausarbeit, bedeutet mehr Zeit für andere Dinge...weniger Unterhaltungskosten bedeutet mehr Geld, wie zum Beispiel Reisen und Ausflüge...mehr Natur drum herum als Wohnfläche innen...das bedeutet an schönen Tagen mehr draußen zu sein...um uns herum stehen nur drei weitere Häuser...eine winzige und laut den Vermietern tolle Community...

The simple Life irgendwo zwischen Wald und See...klingt doch toll, oder? ...eigentlich...aber kann man das so einfach? Ich meine, sich vom gewohnten und jahrelangen Leben in großen Räumen mit Platz für das hundertste kleine Schränkchen und Regalchen und den tausendsten Deko-Schnick-Schnack so dermaßen zu reduzieren???!!! Vom repräsentativen Haus zur Gartenhaus-Optik...einfach so...ich glaub schon...jedenfalls muss ich immer lächeln, wenn ich an mein tiny Home denke...ich hab Lust das auszuprobieren...im schlimmsten Fall ziehen wir nach einem Jahr nochmal um (an alle Freunde, Familie und Bekannte, die das hier lesen: sagt nicht dem Helden, dass ich das mit dem nochmaligen Umzug hier geschrieben hab, lach)...

Ich sehe mich schon gärtnern, weil ich das Haus ruck-zuck sauber und in der Reihe habe oder ich sehe mich schon neue Dinge ausprobieren, wie zum Beispiel Nähen...das will ich eh schon ewig mal lernen und ausprobieren...gibt sogar Kurse hier (hab ich neulich gesehen)...das kleine Häuschen würde mir die Zeit dafür lassen...



Wäre nicht genau jetzt die Zeit und die Situation gegeben, was anderes zu machen?!...sich von alten Mustern loszureißen und einfach mal was neues auszuprobieren?! Einen gewissen Grad des Minimalismus zu testen und für sich zu bewerten?! Wie oft kriegt man dazu die Chance, ohne etwas anderes geliebtes (wie z.B. das Haus in Deutschland) komplett aufzugeben?

Und während ich diesen Beitrag schreibe, blicke ich mich in unserer derzeitigen Wohnung um und denke an all die Sachen, die mich hier unglücklich machen und stören...alleine schon die Tante über uns...schrecklich...die zapft am Abend alle drei Minuten Wasser...jetzt laufen die Rohre für nach oben ja vom Basement aus durch unsere Wände...man hört das dann immer Rauschen und es tut Schläge, wenn sie den Hahn wieder schließt...und man hört die rumlaufen und Stühle rücken...und sie meckert dauernd wegen dem Hund...und all die Dinge, um die sich der Vermieter seit nun mehr als acht Wochen nicht kümmert...und und und...da bringt es mir auch nichts, dass das Haus beste Lage, eine wundervolle Fassade und eine "nice neighborhood" hat...

Tja, wir haben noch ein oder zwei andere Besichtigungen in den kommenden Tagen...Ende der Woche entscheiden wir uns dann...aber das tiny Haus am See steht hoch im Kurs...irgendwie bin ich ja schon ein bisschen verliebt...glaube der Held auch...

Mehr dann in den nächsten Tagen...

Habt eine schöne restliche Woche und passt auf euch auf!

Allerliebsten Gruß

Isa


P.S....die Bilder passen heute nicht zum Thema...aber ich wollte auch nicht nur Text rüberschicken...sie zeigen meine neusten Fundstücke...

Kommentare:

  1. Liebe Isa,
    für Deine Posts brauche ich mittlerweile den halben Abend...ich lese sie immer doppelt, damit ich auch nichts verpasse. Die hat man nicht einfach mal schnell überfolgen...
    Ja, so ein Tiny Haus, warum nicht? Du gehst doch auch bald wieder arbeiten, da bist Du doch auch tagsüber weg, und für das Wochenende und abends reicht doch so ein kleines kuscheliges Haus vollkommen aus.
    Ist ja auch nur auf Zeit.
    Und wenn es frisch renoviert ist, dann schlagt zu.
    Ich bin gespannt und warte auf Deinen nächsten ellenlangen Post, ich freue mich,
    ganz liebe Grüße
    Nicole

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    1. Hallo Nicole,

      ja, die letzten drei Beiträge hatten es längenmäßig echt in sich...lach...aber es gibt hier gerade einfach viel zu berichten...ich verspreche, dass auch wieder kürzere Texte folgen...Indianer-Ehrenwort! Freue mich, dass du dir die Zeit zum Lesen nimmst...ich sitze aber mindestens ebenso lang dran, wenn ich sie tippe! :)))

      Hab einen schönen Abend!

      Lieben Gruß
      Isa

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  2. Hallo liebe Isa,
    das Häuschen scheint euch beiden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und so wie du schreibst, gefällt es dir und deinem Mann. Warum dann nicht zugreifen? Ich finde, es spielt nicht die Größe des Hauses eine Rolle, sondern wie es euch anspricht. Es muss nicht groß sein, nicht repräsentativ wie das Steinhaus am See. Dieses war ja eh außen Hui und innen Pfui. Ihr seid nur eine begrenzte Zeit in den USA, deshalb würde ich die Chance nutzen, es einfach kleiner zu probieren. Es wird wirklich mehr Zeit für anderes sein. Und sollte es euch nach einer Weile dennoch zu eng sein, kann man ja wieder umziehen. Also ich würde es wagen.
    Ich bin gespannt, wie ihr euch entscheidet :)
    Liebe Grüße über den großen Teich.
    Jessica

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    1. Hallo Jessica,

      Danke für dein tolles Feedback...freue mich immer von dir zu hören...es gibt sicher viele Häuser, die außen hui und innen pfui sind...ist ja gerade auch in unserer Wohnung hier so! Allerdings finde ich nicht,,dass das Steinhaus am See innen pfui war...es war halt anders...es war alles gut renoviert...eben zu dem Stil und der zeitlichen Epoche des Hauses passend...ich gebe zu, dass das auch nicht zu hundert Prozent mein Geschmack war...aber es war heimelig und gemütlich...kommt vielleicht auf den Fotos der Anzeige anders rüber...der aktuelle Mieter hatte es echt ganz kuschelig eingerichtet...die Tapeten in allen Räumen fand ich auch too much...aber die Schnitte und Großzügigkeit der Räume war toll und es hatte wunderbare Holzböden und Steinböden im unteren Stock...ich fand an dem Haus auch eher das Außengdlände attraktiv. Ein perfektes Miethaus zu finden ist glaub ich ohnehin ein Ding der Unmöglichkeit...ich glaube man hätte es sich echt schön machen können...trotz der old School Vorlage, die das Haus bot...ich liebte, dass es diese Dinge hatte, nette Vermieter direkt als Nachbarn, mitnutzung des Bootes, eigener Strand, eigener Wald, riesige Rasenfläche...toll, wenn man einen Hund hat...da lag für mich der Mehrwert im Steinhaus am See...das nur nochmal als Feedback! Ich wünsche dir einen tollen Abend und eine wunderbare restliche Woche...

      Lieben Gruß
      Isa

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    2. Ach das Steinhaus war nicht das Haus was so gemüffelt hat? Dann habe ich irgendetwas verwechselt. Sorry :)Naja jedenfalls sollte auch die Umgebung passen. Und am See zu wohnen ist bestimmt toll. Es wird kommen. DAS passende. Vielleicht ist es auch schon da ;) Bin gespannt. Bis zum nächsten Mal. LG Jessica

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    3. Das Eklige Müffelhaus war ein Backsteinhaus im Oval hier und lag nicht am See...das Haus am See war aus Bruchsteinen und hatte die wild gemusterten Tapeten in allen Räumen...es war aber sauber und nicht stinkig! :))) kleine Verwechslung, ja! Nochmal liebste Grüße! Isa

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  3. So aufregend alles! Ich denke mal, dass du nicht umsonst diese Sendung kennengelernt hast. Es gibt doch keine Zufälle.
    Lieber klein und fein, als groß und stinkiges und mit schrecklichen Nachbarn, lauten Straßengeräuschen usw. Ich glaube auch, dass du dich schon längst entschieden hast. Hör nur auf dein Herz und aufm Helden!
    Bussi Kuni

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    1. Ja, vielleicht gibt es wirklich keine Zufälle...guter Ansatz...lach! Danke Kuni! <3

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  4. Liebe Isabell, Du hast Dich doch längst entschieden - so klingt es für mich. Und das Haus klingt auch ideal. Und hallo, 100 qm sind doch viel - auch wenn Du die Wandschränke abziehst. Wären die nicht,müßtest Du Schränke stellen und die nehmen bekanntlich auch viel Platz weg.
    Es klingt nach Deinem / Eurem Haus!

    UND, für diese Metallplatte(n) die Du auf dem ersten Bild zeigst, dafür würde ich ja sontwas geben. Di such ich schon ewig für den Spülbereich. Ich weiß nichtmal, wie diese Teile eigentlich heißen.

    Liebe Grüße, Jacqui

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    1. Hi Jacqui,

      schön von dir zu lesen...ich hab dir zu den Metallplatten eine PN via FB gesendet mit einem Shoplink zu Etsy...die Dinger nennt man hier Ceiling Tile...gibt es hier in Hülle und Fülle! Hab die in Germany auch ewig gesucht und nicht gefunden...hatte sowas mal im jdl Magazin gesehen und mich verliebt...dann ewig recherchiert und nix gefunden...jet hab ich mir hier eingedeckt...danke für das Feedback zum Häuschen! Glg Isa

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    2. Liebe Isa, da muss ich der Jacqui aber mal sowas von Recht geben - das klingt tippitoppi! Ich sehe direkt einen verliebten Ausdruck in Deinem Gesicht vor mir, während Du über das Häuschen schreibst! :-)

      Küsschen!

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  5. Liebe Isa,
    so ein kleines Haus hat bestimmt seine Vorteile. Hier in Österreich haben wir auch ein großes Holzhaus und in Italien haben wir einen kleinen Bungalow - ca. 65 Quadratmeter groß. Den Bungalow habe ich im Nu sauber und alles ist übersichtlich verstaut.Hier zu Hause bin ich oftmals am Suchen, da ich so viele Dekosachen habe ;)! Ich bin schon sehr gespannt, wie ihr euch entscheidet.
    Lìebe Grüße und einen schönen Abend,
    Christine

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  6. Liebe Isa, das REDUZIEREN ist bestimmt eine gute Erfahrung.
    Man hat eh viel zu viel.
    Naja, ich hab gut reden,mit unserem Big-Home.
    Aber, mir fehlt hier echt die Natur (etwas).
    Nach der Arbeit viel drausen sein, Ruhe und Besinnung,
    nicht zu viel Hausarbeit, Zeit für schöne Dinge - klingt gut.
    Aber ich denke mal, wenn beide lächeln ... .
    Ganz lieb, Jana

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  7. Huhu Isa, hatte ja vor einiger Zeit auf meiner FB-Seite diese "Häuschen" gepostet, weil ich sie so toll finde. Also von mir kommt ein eindeutiges "PRO"...

    Gönn´ dem "Helden" doch mal eine Zeit Oberwasser in puncto DEKO *lach*....und selbst für Lotte gibt´s noch ausreichend Platz.
    Bin sehr gespannt, wie ihr euch entscheidet.

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  8. Liebe Isa,
    das Haus klingt doch toll, alleine die Natur und die vielen Tiere die du dann künftig fotografieren kannst, ich würde das nehmen, kleines Haus bedeutet weniger putzen, seh das praktisch.
    Das ist das richtige Haus, ganz bestimmt.
    Liebe Grüße von Tatjana, ich würde die anderen Termine absagen, einfach nur Zeitvergeudung, viel Glück bei der Entscheidung
    PS tolle Bilder und wunderschöne vintage Dinge

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  9. Hej meine Liebe.....ich verfolge ja still deine Haussuche.....und ich bin der Meinung.....JA......es tut auch ein kleines Haus *g* Wir wohnen selber in einem tiny home und momentan sogar mehr im dollhouse....also es reicht an Größe :o)

    Bin echt gespannt was ihr findet!!!

    Drücker übern Teich
    Sigrid

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  10. Liebe Isabelle
    Wir hatten früher 200 Quadratmeter Platz und genossen den Platz sehr, damals alleine, dann mit 1 und schliesslich mit 2 Kindern.
    Nun leben wir auf knapp 100 qm mit 3 Kindern und ehrlichgesagt, der Haushalt ist so viel schneller gemacht. Klar irgendwann soll es wieder mehr Platz geben aber im Moment stimmt es so absolut ;)
    Wer sagt denn, dass ihr es nicht ausprobieren könnt und wenns nicht passt noch immer wechseln ;)
    Liebs Grüessli
    Katja

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  11. Liebe Isa,
    die Antwort liegt in Deinen Worten und im Herzen hast Du es doch auch schon, das tiny home :-) Und so sehr tiny finde ich das nun nicht. Von mir ein eindeutiges PRO. So viel mehr Platz haben wir auch nicht ohne Keller, ohne gescheiten Dachboden und mit ganz viel Schräge. Mit meinem ersten Mann habe ich 5 Jahre auf 53qm gelebt und das war gar nicht übel. Aber mal schauen, was Ihr sonst noch zu sehen bekommt, ich bin gespannt. LG Karen

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  12. Liebe Isa,
    jetzt erzähle ich Dir mal eine Geschichte (könnte länger dauern... *zwinker*): Mein Freund und ich haben jahrelang nach dem perfekten Haus für uns gesucht. Mal passte ihm etwas nicht, mal mir - es wollte einfach nicht klappen und so blieben wir halt eine Ewigkeit in dem gemieteten Haus. Irgendwann zeigte mir mein Freund ein altes Fachwerkhäuschen, das ich aber von vornherein ablehnte (ohne vorgängige Besichtigigung), weil es direkt an der Strasse (die aber eine wenig befahrene Sackgasse ist) steht. Ein gutes Jahr später wollten wir uns ein Häuschen ansehen, das an eben dieser Sackgasse steht, nur weiter oben als das Fachwerkhäuschen. Das war dann aber gar nichts, und als wir am immer noch leerstehenden und mittlerweile von Blauregen überwachsenen Fachwerkhäuschen vorbeifuhren meinte mein Freund mit sehnsüchtigem Blick: "Wir hätten es nehmen sollen". Wieder daheim folgte der Blick ins I-Net, Verkaufsinserat Fachwerkhäuschen war nach zwei Minuten gefunden, und noch am gleichen Tag haben wir mit dem Verkäufer Kontakt aufgenommen. Zwei Tage später Besichtigung und dann, ja dann... War's um mich geschehen. Wie gesagt: Der erste Blick von aussen entlockte mir ein klares "Nein". Als ich dann aber auf der Terrasse stand und den Blick über die Landschaft schweifen liess wusste ich: Ich will's haben. Unbedingt. Von Herzen. Und um die Sache etwas abzukürzen: Das Fachwerkhäuschen ist nun seit fast fünf Jahren unseres und ich LIEBE es. Gross ist es nicht,aber eigentlich ist die m2-Zahl auch unwichtig. Ob ein Raum gross oder klein ist, spielt nicht wirklich eine Rolle. Gemütlich muss er sein und ein Zuhause. Und wenn man sich dann halt von diesem und jenem trennen muss, ist das vielleicht gar nicht so schlecht... Wir haben übrigens bei der Komplettrenovation auch bewusst auf einen Dachboden verzichtet - so kommt man gar nicht erst in Versuchung, Zeugs anzusammeln.
    Also, der langen Rede kurzer Sinn: Ich glaube, das kleine süsse Häuschen ist genau das Richtige!
    Herzlichst,
    Nadia

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  13. Das hört sich so an als wäre die Entscheidung - zumindest mit dem Herzen - längst gefallen und da ihr "nur" zu zweit seid könnte das Häuschen platztechnisch doch wirklich reichen, oder? Ein zweites Zimmer ist ja da - dort könntest Du ja dann auch mal nähen und dich zurückziehen wenn ER nervt und das tun sie alle mal egal wie lieb sie sind. Nachdem ihr ja vorhabt irgendwann nach Deutschland zurückzukehren wäre das doch genau richtig. Du hast weniger zu tun und mehr Zeit Deinen Auslandsaufenthalt für andere Dinge zu nutzen. Nach Deiner Beschreibung wirkt das Häuschen auf mich auch nicht beengt und der offene Wohnraum mit 50 qm hört sich für mich wunderbar großzügig an. Wenn man ein Haus betritt und sich so wohl fühlt wie es Deine Beschreibung erahnen lässt sollte man es ruhig machen finde ich.
    Glg

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  14. Ich kenne diese Sendung auch und ich staune auch immer wieder wie klein die Häuschen doch sind.
    Aber so wie man es aus deine Zeilen lesen kann, hast du dich doch schon entschieden und zwar für das kleine Häuschen. Wie du sagst ist es ja nur auf Zeit und es ist mit 70qm ja groß genug um sich auch mal aus dem Weg zu gehen.
    So wie du es beschreibst wirst du dich da sicher wohl fühlen und vielleicht kommen ja auch mal ein paar Schwäne ans Ufer ;-)
    Mach´s einfach, es gefällt dir doch.
    Liebe Grüße, Anja

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  15. Ich finde, das liest sich wunderschön! Warum nicht so ein kleines süsses Zuhause mit soviel Charme? Meins wäre das:-)
    glg Susanne

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  16. Hallo Liebe Isa !! Que bonito zapato .. Ese rincón es una imagen muy antigua y shabby

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